... ist eigentlich gar nicht ihrer, sondern der ihrer Nachbarin. Macht aber nix, er ist einfach und doch genial und, wie ich finde, das Beste, was man aus Birnen und Kuchen machen kann! Für eine normal große Springform macht man zuerst einen Rührteig:
125 g Butter mit
125 g Zucker und
2 Eier glatt rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann
250 g Mehl mit
1/2 Päckchen Backpulver vermischt
1 Priese Salz und
100 ml Milch zu einem hübschen, geschmeidigen Teig verrühren, der, so würde es jetzt in den alten Schulkochbüchern meiner Mutter heißen, "zäh vom Löffel reißt". Tja. Mag komisch klingen, ist aber richtig. Diesen Teig also in die gefettete und bebröselte (entweder mit Mehl, Semmelbröseln oder, wie meine Oma das gemacht hat, mit Gries) Springform füllen und etwas glatt streichen.
1 kg reife Birnen schälen, entkernen und je nach Größe halbiert (reicht bei den meisten Birnen vom Baum) oder geviertelt (bei den Trümmern aus dem Supermarkt) gleichmäßig dicht auf dem Teig verteilen. Anschließend bei 180 °C für 30 bis 45 Minuten backen. Die Zeit ist immer abhängig davon, wie saftig die Birnen so sind, aber mit dem Hölzchentest findet man leicht heraus, wann der Teig "durch" ist. Jetzt kommt der Clou - bisher ist es ja bloß ein ganz ordinärer Kuchen: Der noch warme Kuchen wird mit
mindestens (!) 3 El Cognac getränkt und sofort (!) mit einer Glasur ausEnjoy!
1/2 Tafel dunklen Schokolade und
2 El Butter, beides im Wassermann geschmolzener und glatt gerührt, "versiegelt" - damit auch nichts von dem guten Geist verloren geht...


