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11. November 2011

Mamas Zwiebelkuchen

... müsste eigentlich Mamas-altes-Sanella-Schulkochbuch-Zwiebelkuchen heißen. Aber egal: es handelt sich um ein Rezept mit Tradition! Außerdem gibt es im Leben genügend schlechte Gründe zu weinen - das hier dagegen ist ein wirklich Guter! Wird Zeit dass es hier auftaucht, deshalb sei an dieser Stelle meiner entzückenden Kollegin Dank gesagt, die mich vorsichtig darauf ingewiesen hat, dass sie dieses Rezept am Wochenende backen will. Also Hase, hier ist es: Zuerst der Hefeteig, dafür
1/2 Würfel Hefe mit
1 Tl Honig in
1/8 ml warmem Wasser auflösen. In einer Schüssel
250 g Mehl und
1 Tl Salz mischen, die Hefemischung sowie
40 g weiche Butter zugeben, zu einem glatten Teig kneten und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Für die Füllung benötigt man eine erschreckende Menge Zwiebeln! Das habe ich zum Anlass genommen auszuprobieren, was ich immer wieder gelesen und als lächerlichste Ammenmärchen abgetan habe: Nach dem Schälen habe ich die halbierten Zwiebeln in ein Spülbecken mit kaltem Wasser gelegt und siehe da (im wahrsten Sinne des Wortes), beim Schneiden ist tatsächlich keine nennenswerte Träne mehr geflossen - verdammt nah am Weltfrieden! Die Füllung also:
1,5 kg Zwiebeln in Ringe schneiden und in
2 El Butter bei mittlerer Hitze glasig dünsten und mit
Salz, Pfeffer und Kümmel (ganz, nicht gemahlener und ruhig richtig ordentlich! Ich nehme ca. 2 El - euer Bauch wird sich bedanken!) würzen. Etwas abkühlen lassen und dann
3 Eier und
150 g Schmand unterrühren. Jetzt eine Springform einfetten, ausbröseln, den Teig entsprechend groß ausrollen und die Form damit ausleihen. Die Zwiebelmischung einfüllen, glattstreichen und mit
150 g Schinkenwürfeln betreuen. Veggie-Leute werden darauf natürlich verzichten, ich würde aber raten stattdessen z.B. gehackten Salbei oder noch besser Rosemarie darüber zu streuen. Für den Kick...Bei 200 °C für ein Stündchen backen...
Bester Zwiebelkuchen ever! Enjoy!

9. November 2011

Broccoli "Teriyaki- Style"

Mein Broccoli schrie dringend nach Vertilgung und gedanklich hatte ich schon länger mit ätzend-trocken und missratenen Nudelaufläufen zu tun, da kam mir heute auf dem Heimweg dieser Asia-Gedanke – geschmacklich kann man ja ein bißchen Pepp gebrauchen, wo es jetzt so furchtbar früh dunkel wird!
Ich habe also Folgendes probiert und für tauglich erachtet (taugen tut es in dieser Menge übrigens als Hauptgericht für eine Person oder als Beilage, vielleicht mit Wok-Nudeln oder einem hübsches Fisch?, für Zwei):

1 kleiner Broccoli in Röschen zerteilen und in leicht gesalzenem Wasser ca. 5 Minuten blanchieren. In der Zwischenzeit
1/2 Tasse (kein Becher!) Sojasoße mit
1 bis 2 Tl Honig in eine große Pfanne geben, dazu
2 cm frischer Ingwer in kleinen Stiften
1 Knoblauchzehe fein gehackt
1 rote Chilli in dünnen Ringeln solange das Wasser braucht um heiß zu werden und bis der Broccoli fertig blanchiert ist bei mittlerer Hitze reduzieren lassen. Anschließend den Broccoli abgießen und mit in die Pfanne geben. Gut mit der Soße vermischen und zum krönenden Abschluss mit
1 kleinen Hand voll zerstoßener Erdnüsse bestreuen.

Mann, mann, mann! Wenn nach 15 Minuten das Essen auf dem Tisch steht, kann sich doch echt niemand beklagen, oder? Enjoy!