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23. August 2011

Pasta Carbonara - che bello!

Aus dem kleinen Hüftgold-ABC gab es heute die gute alte Carbonara. Eigentlich ist es viel zu warm dazu, aber wer am Wochenende Baiser backt, der muss auch sehen, wir er das Eigelb unter die Leute bringt, oder in diesem Fall: Unter die Pasta. Pro Person braucht man
1 Eigelb
50 ml Sahne
10 g Parmesan
1 El klein gehackter Salbei
1 Prise Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer alle zusammen gut mischen
Pasta al dente kochen und in der Zeit
30 g Schinkenwürfel und eine kleine, fein gehackte Knoblauchzehe in einer trockenen Pfanne anbraten.
Die fertige Pasta abtropfen lassen (aber nicht staubtrocken), zurück in den Topf geben, Schinkenwürfel, Knoblauch und die Ei-Sahne-Mischung darüber verteilen und gut (!) mischen. Am besten noch mal mit dem schwarzen Pfeffer drüber, das riecht einfach so gigantisch! 
Fehlt nur noch ein Glas Rotwein und dann: mangiare und enjoy!

22. August 2011

Himbeer- Schoko -Pavlova

Diesmal war es in Wirklichkeit ein tgi-sunday, aber Regeln sind ja bekanntlich da um gebrochen zu werden und der Anlass immerhin Grund genug: Mr. Reichlich und Mr. Veggie sind endlich aus dem Urlaub zurück – das verlangte nach einer opulenten Nachspeise! Das Orginalrezept der göttlich Nigella Lawson habe ich mal wieder halbiert und das war auch gut so. 
Wir haben dieses Machwerk zu dritt geschafft, hätten aber auch noch einen Gast aufnehmen können.

3 Eiweiß mit einer
Prise Salz steif schlagen und anschließend
150 g Zucker esslöffelweise dazugeben, bis ein sehr (!) fester Baiser entsteht
2 El Kakao
1 Tl Balsamico und 
25 g fein geraspelte dunkle Schokolade vorsichtig unterziehen
auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech eine ca. 3 bis 4 cm hohe Baiserplatte formen, Seiten und Oberfläche glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 2 Stunden backen. Hier ist ein wenig Feingefühl gefragt: In Nigellas Rezept ist von einer Stunde die Rede. Zu dem Zeitpunkt sah die Meringue (so heißt der Baiser-Batzen) auf der Oberfläche top aus, allerdings klebte die Unterseite noch ganz weich am Backpapier und ich hätte den Baiser beinahe zertrümmert. Nach der doppelten Zeit war auch der Boden schön durchgetrocknet und die Oberfläche noch nicht braun – so wie es sein soll! Richtig und beabsichtigt ist es allerdings, dass das Innenleben des Baisers noch etwas weich ist, zusammenfällt (was man aber nicht sieht) und nachher ganz köstlich-klebrig ist. Nach dem Backen den Baiser unbedingt gut auskühlen lassen.
Kurz vor dem Servieren werden
250 ml Sahne mit wenig Zucker steif geschlagen
400 g Himbeeren und
3 El geraspelte dunkle Schokolade habe ich unter die Sahne gezogen und dann auf die Meringue getürmt. Geschmacklich einwandfrei, optisch aber ausbaufähig. Das nächste Mal werde ich Baiser, Sahne, Himbeeren und Schokoladenraspel hübsch aufeinander schichten und damit ist man dann schon verdammt nah an der Perfektion!
Ich hätte nie gedacht, dass Baiser so sehr nach Schokolade schmecken kann... aber er kann! Enjoy!


18. August 2011

Risotto mit Zucchini und Pilzen

Jahrelang hat mich dieses endlose Gewese darüber, dass ein Risotto ständig betreut, bewacht, begossen, ununterbrochen gerührt werden muss, es also mit andere Worten eine vollkommen unselbständige Nahrung darstellt, erfolgreich davon abgehalten es mal selbst zu probieren. Noch dazu war der Gedanke an warme Reispampe irgendwie auch nicht die Verlockendste... Irgendwann ist es dann einfach über mich gekommen: Es gab Risotto, und zwar zu meinen Bedingungen! Ich habe Dinge in die Pfanne geschmissen, habe den Reis anschließend ignoriert, missachtet, vergessen, verdrängt, mit Nichtachtung gestraft und wirklich nur ab und an gerührt und begossen – und siehe da! Es ward Risotto und instant-love. Mittlerweile ein nearly-once-a-week-must-have (natürlich in Varianten, ts!)
2 hungrige Personen brauchen diesmal:
220 g Arborio-Reis
125 g Champignons in Scheiben
2 kleine Zucchini geviertelt und in Scheiben
1 Zwiebel gehackt
1 El Olivenöl
bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten anbraten (ja! mit dem Reis!) und dann mit Schwung und 
125 ml Weißwein (hier war es jetzt grade ein Chardonnay) ablöschen
2 Tl Gemüsebrühe und
1 Tl Salz dazu, umrühren und erst mal, wie gesagt, gepflegt ignorieren. Ok, die Hitze dabei ein klein wenig runterdrehen... dann ab und an insgesamt  
600 ml Wasser einrühren (wenn euch zufällig grade danach ist – das Risotto hat hier gar nix zu sagen!). Das Risotto braucht ab hier ca. 25 bis 30 Minuten
1/2 Bund Basilikum mit
1 Knoblauchzehe und
40 g Parmesan am besten im Mixer oder sonst wie fein hacken, unter das fertige Risotto ziehen, Herd ausschalten, Wein nachschenken, sich selbst zuprosten, noch mal mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken – und was sonst noch etwa 5 Minuten dauert, damit sich das geniale Käse- und Kräuteraroma in der Pfanne verbreiten kann.
Um es mit den Worten meiner Nichte zu sagen: "Das ist einfach so geil schleimig!"... Recht hat sie! 
In diesem Sinne: Enjoy!