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27. August 2011

Lavendel - Pannacotta mit Pfirsichpüree

Der tgi-Friday-Club hatte diese Woche Besuch! Damit wir zwei Personen zusätzlich satt bekommen, habe ich diesen Nachtisch (vor Jahren mal in der "lecker!") zubereitet, weil er zwar eigentlich ganz einfach ist, aber so ungewöhnlich schmeckt, dass man damit auf jeden Fall Eindruck macht! Außerdem hatten Mr. Veggie und Mr. Reichlich zum Hauptgang Orientalisches geplant und der Lavendel bildete einen grandiosen Abschluss... Für 5 Personen nehme man bitte:
500 ml Sahne
4 frische Lavendelstiele (mit Blüten)
1 halbe Vanilleschote (aufgeschnitten, damit die Kerne besser raus können)
50 g Zucker
3 Blatt Gelantine (in einer Schale Wasser quellen lassen)
Die Sahne köchelt mit dem Lavendel, Vanille und Zucker ca. 15 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze. Anschließend durch ein Sieb in eine Schüssel gießen. Die aufgeweichte Gelantine abschütten, mit 2 bis 3 Esslöffeln der heißen Sahne auflösen und dann in die Sahneschüssel einrühren. Die Pannacotta in 5 kalt ausgespülte Formen, Gläser oder was auch immer füllen, mit Frischhaltefolie verschließen und mindesten 6 Stunden in den Kühlschrank sperren. Für das Pfirsichpüree werden ganz einfach
2 reife Pfirsiche
1 El Zitronensaft und
1 El Zucker im Mixer püriert. Es empfiehlt sich, das kurz vor dem Servieren zu tun, denn das Püree wird an der Oberfläche, trotz Frischhaltefolie, schnell dunkel. 
Für den großen Auftritt die Formen mit der Pannacotta kurz in ein warmes Wasserbad halten, damit sie sich auf Teller stürzen lässt. Hier sollte man unbedingt mit Gefühl vorgehen: Auf keinen Fall heißes Wasser verwenden und lieber ein paar Mal probieren, ob sich die Pannacotta schon löst, als dass sie zu lange der Hitze ausgesetzt ist und die Gelantine – und damit die ganze schöne Nachspeise – die Fassung verliert... Am Ende einen kleinen Pfirsichspiegel anlegen und natürlich am allerliebsten mit frischen Lavendelblüten garnieren. Auf dieses i-Tüpfelchen mussten wir allerdings wegen der Wolkenbrüche verzichten. Geschmeckt hat es trotzdem. Enjoy!

23. August 2011

Pasta Carbonara - che bello!

Aus dem kleinen Hüftgold-ABC gab es heute die gute alte Carbonara. Eigentlich ist es viel zu warm dazu, aber wer am Wochenende Baiser backt, der muss auch sehen, wir er das Eigelb unter die Leute bringt, oder in diesem Fall: Unter die Pasta. Pro Person braucht man
1 Eigelb
50 ml Sahne
10 g Parmesan
1 El klein gehackter Salbei
1 Prise Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer alle zusammen gut mischen
Pasta al dente kochen und in der Zeit
30 g Schinkenwürfel und eine kleine, fein gehackte Knoblauchzehe in einer trockenen Pfanne anbraten.
Die fertige Pasta abtropfen lassen (aber nicht staubtrocken), zurück in den Topf geben, Schinkenwürfel, Knoblauch und die Ei-Sahne-Mischung darüber verteilen und gut (!) mischen. Am besten noch mal mit dem schwarzen Pfeffer drüber, das riecht einfach so gigantisch! 
Fehlt nur noch ein Glas Rotwein und dann: mangiare und enjoy!

22. August 2011

Himbeer- Schoko -Pavlova

Diesmal war es in Wirklichkeit ein tgi-sunday, aber Regeln sind ja bekanntlich da um gebrochen zu werden und der Anlass immerhin Grund genug: Mr. Reichlich und Mr. Veggie sind endlich aus dem Urlaub zurück – das verlangte nach einer opulenten Nachspeise! Das Orginalrezept der göttlich Nigella Lawson habe ich mal wieder halbiert und das war auch gut so. 
Wir haben dieses Machwerk zu dritt geschafft, hätten aber auch noch einen Gast aufnehmen können.

3 Eiweiß mit einer
Prise Salz steif schlagen und anschließend
150 g Zucker esslöffelweise dazugeben, bis ein sehr (!) fester Baiser entsteht
2 El Kakao
1 Tl Balsamico und 
25 g fein geraspelte dunkle Schokolade vorsichtig unterziehen
auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech eine ca. 3 bis 4 cm hohe Baiserplatte formen, Seiten und Oberfläche glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 2 Stunden backen. Hier ist ein wenig Feingefühl gefragt: In Nigellas Rezept ist von einer Stunde die Rede. Zu dem Zeitpunkt sah die Meringue (so heißt der Baiser-Batzen) auf der Oberfläche top aus, allerdings klebte die Unterseite noch ganz weich am Backpapier und ich hätte den Baiser beinahe zertrümmert. Nach der doppelten Zeit war auch der Boden schön durchgetrocknet und die Oberfläche noch nicht braun – so wie es sein soll! Richtig und beabsichtigt ist es allerdings, dass das Innenleben des Baisers noch etwas weich ist, zusammenfällt (was man aber nicht sieht) und nachher ganz köstlich-klebrig ist. Nach dem Backen den Baiser unbedingt gut auskühlen lassen.
Kurz vor dem Servieren werden
250 ml Sahne mit wenig Zucker steif geschlagen
400 g Himbeeren und
3 El geraspelte dunkle Schokolade habe ich unter die Sahne gezogen und dann auf die Meringue getürmt. Geschmacklich einwandfrei, optisch aber ausbaufähig. Das nächste Mal werde ich Baiser, Sahne, Himbeeren und Schokoladenraspel hübsch aufeinander schichten und damit ist man dann schon verdammt nah an der Perfektion!
Ich hätte nie gedacht, dass Baiser so sehr nach Schokolade schmecken kann... aber er kann! Enjoy!