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15. Oktober 2011

Double Choc Cookies

Bei meinem London-Trip am vergangenen Wochenende war ich wieder einmal umgeben von riesigen, nahezu perfekten Cookies. Klar sind die nach amerikanischem Vorbild gebacken – da mache ich mir gar nichts vor – aber die USA eignen sich nun mal nicht für einen Kurztrip und so reichte London, um mich in den Wahnsinn zu treiben mit der Frage: Wie machen die das nur? Ich habe also unzählige Rezepte verquirlt, die Quersumme gebildet und daraus die Wurzel gezogen... das Ergebnis ist dieses Rezept, mit dem ich schon ziemlich zufrieden bin (abgesehen davon, dass ich sie doch noch zu lange gebacken habe. Hier im Rezept habe ich die Backzeit schon verkürzt... Versuch macht kluch!) Diese Menge hier reicht für ein Blech. Ich setze darauf fünf gigantische the-bigger-the-better-Teigbatzen, um so mehr hat man pro Cookie von diesem weichen chewy-Anteil, der einen Cookie zum Cookie macht (unter anderem).
100 g Butter mit
1/2 Tl Salz
125 g Zucker (der darf auch gerne zur Hälfte braun sein)
1 Pk Vanillezucker und
1 Ei mixen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann
140 g Mehl mit
1 gehäuften Tl Natron (NIEMALS Backpulver!) und
3-4 El Kakao mischen und zu einem Teig verrühren. Anschließend noch
100 g wirklich dunkle Schokolade (z.B. 75%) groß hacken und unterrühren.
Mit größtmöglichem Abstand z.B. fünf Teigbatzen (einfach aufhäufen, nicht plattdrücken) auf dem Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 12 Minuten backen. Wenn die Cookies aus dem Ofen kommen müssen sie noch ziemlich weich sein! Noch fünf Minuten auf dem Blech ausruhen lassen und dann vorsichtig und besonders liebevoll auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Enjoy!



21. September 2011

Crespelle mit Tomaten- Paprika- Füllung

Was für ein Stress! Unglaublich, dass ich mit meinen Beiträgen so hinterher bin! Apropos Stress, mein letztes tgif-Essen ist gut bei und gegen Stress: Es lässt sich gut vorbereiten, schmeckt fein und Gorgonzola spielt auch noch eine Rolle...


Als erstes habe ich den Pfannkuchenteig vorbereitet. Und zwar schon morgens beim Aufstehen, das ging ganz fix und der Teig hatte bis zum Abend genügend Zeit aus zu quellen und ließ sich super verarbeiten.
Für 3 (wie immer hungrige) Mäuler braucht man:
3 Eier
125 ml Milch
125 g Mehl
1 Prise Salz zu einem glatten Teig verarbeiten und ausreichend quellen lassen. Anschließend in einer kleinen Pfanne zu Pfannkuchen mit ca. 2 bis 3 mm Dicke ausbacken. Parallel (oder wie immer man Zeit und Lust hat) kann man die Füllung zubereiten. Dazu
2 Knoblauchzehen gehackt und
1 rote Zwiebel gehackt  in
1 El Olivenöl bei mittlerer Hitze weich braten, anschließend
8 große Eiertomaten in Würfeln (Flaschentomaten heißen die wohl auch, auf jeden Fall eine Sorte mit wenig Kernen und Glibber)
3 spitze rote Paprika in Würfeln
1 Bund Lauchzwiebeln in Ringeln 
1 großzügiger Schlenker guter Balsamico 
schwarzer Pfeffer
1 Chillie sehr (!) klein gehackt 
1 Lorbeerblatt
1 El Zucker und
1 Tl Salz zu einer dicklichen Soße ohne viel Flüssigkeit einkochen lassen und am Ende
3 El gehackten Salbei untermischen und noch mal abschmecken.
Eine Auflaufform fetten und die Pfannkuchen mit jeweils 1 bis 2 Esslöffeln Soße bestreichen, aufrollen und hübsch eng in der Form verstauen. Am Ende die restliche Soße auf der Oberfläche verteilen und mit
125 g Gorgonzola (mehr oder weniger nach Belieben) bestreuen und bei 200° C etwa 20 Minuten überbacken. Enjoy!

4. September 2011

Kürbis- Makkaroni- Auflauf

Der tgif-Club feierte den ersten Kürbis der Saison (aus eigenem Anbau!) mit einem Jamie-Oliver-Remake.
Remake, weil es einfach nicht immer ein Pfund Butter Oder Mascarpone sein muss... (Ach, halt die Klappe Jamie!). Wir haben zu dritt gegessen, was eigentlich auch für vier reichen würde:
1 kleiner bis mittlerer Hokkaido (der hat so eine tolle Farbe und muss nicht geschält werden) gewaschen, entkernt und in handliche Stücke geschnitten (ca. 4-5 cm) mit
100 ml Wasser
3 Knoblauchzehen
Salz, schwarzer Pfeffer
1 Chillieschote und
etwas Zimt ca. 20 bis 30 Minuten weich köcheln lassen und anschließend pürieren, etwas abkühlen lassen und dann
1 Becher saure Sahne,
50 g geriebener Parmesan und
250 ml Milch unterrühren, noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.500 g kurze Makkaroni in der Zwischenzeit gar kochen, die Kürbismischung unterziehen und in eine gefettete Auflaufform geben.
125 g Schinkenwürfel in einer trockenen Pfanne anbraten
2-3 Scheiben Toast, Weiß- oder Graubrot (altbackenes Brot ist herzlich willkommen!) klein bröseln, mit
3-4 Esslöffeln gehacktem Salbei, oder Rosmarin, oder die beiden gemischt mit dem Schinken knusprig braten und gleichmäßig über die Makkaroni verteilen. Zum Abschluss noch mal ein 
paar El Parmesan darüber streuen uns bei 200° C ca. 20 Minuten überbacken. Einfach göttlich und sorgt für tadellose Herbst-Vorfreude! Enjoy!
Wer sich wirklich bemüht, kann hier schemenhaft die Auflaufform und etwas Makkaroni erkennen.
Ganz deutlich wird aber mal, wie ungewöhnlich romantisch und gemütlich so ein tgi-friday im Abendrot
auf der Terrasse mit einem kühlen Glas Bardolino Chiaretto so ist! Der Wein ist aber auch wirklich zum
Verlieben – Mr. Reichlich und Mr. Veggie haben ihn von hier: http://www.cantinagorgo.com/deu/index.htm mitgebracht.